LEGO Steine
Stein auf Steine
Ursprünglich als Firma für Holzspielzeug gegründet, steht LEGO mittlerweile als Synonym für die farbigen Kunststoffquader aus Plastik. Die Legosteine wurden 1949 eingeführt und zunächst bis in die 1960er-Jahre aus Celluloseacetat hergestellt, mittlerweile werden die Steine aus Acrylnitrit-Butadien-Styrol-Copolymerisat (ABS) produziert. Dank ihrer einfachen und unveränderten Bauweise sind aber auch die alten Steine mit den neueren kompatibel, sofern sie durch das Alter nicht ihre Form verloren haben.
Am 28. Januar 1958 wurde das bei den Legosteinen eingesetzte Kupplungsprinzip zum Patent angemeldet, das allerdings 1988 auslief. Ab dem Jahre 1996 war der Legostein dann als Marke vom Deutschen Patent- und Markenamt eingetragen; dies wurde jedoch von mehreren Wettbewerbern angefochten, da Formen vom Markenschutz freigehalten werden müssen. Die Marke wurde daher am 16. Juli 2009 nach einer endgültigen Entscheidung vom Bundesgerichtshof wieder gelöscht.
Das bei den Lego-Steinen verwendete System des so genannten ‘Einzapfens’ ist bereits aus dem 19. Jahrhundert bekannt – von den Ankerbausteinen, die aus Steinmehl gepresst wurden. Lego hat dieses System übernommen und auf sein 8mm-System aus Plastik übertragen. Das Prinzip ist so einfach, aber auch vielseitig einsetzbar, dass es bis heute, also über 60 Jahre später, noch immer in kaum abgewandelter Form verwendet wird.
Lego gelingt mit den verschiedenen Serien und Techniken, das altbewährte und erfolgreiche System der Steckbausteine beizubehalten und gleichzeitig mit Ergänzungen wie Figuren, aber auch Platten und Schrägdachteilen und später Rädern und Teilen der beliebten LEGO BIONICLE Serie die Produktpalette zu erweitern und für verschiedene Altersgruppen gerecht zu gestalten. Dies ist einer der Hauptgründe, weshalb Lego über so viele Jahrzehnte noch immer eines der beliebtesten Spielzeuge für Kinder und Erwachsene jeden Alters ist.
