Das Spielzeug hat eine wichtige Funktion für Kinder, denn es hilft nicht nur dabei, wichtige Fähigkeiten zu erlernen, sondern dient auch dem kurzweiligen Zeitvertreib. Viele Eltern tendieren jedoch dazu, ihren Kindern viel zu viel Spielzeug anzubieten, getreu dem Motto: Je mehr, desto besser. Nicht nur zu Feiertagen oder am Geburtstag wird das ein neues Spielzeug geschenkt, sondern immer häufiger auch zwischendurch, nicht selten, weil die Kinds quengeln. Wer hier jedoch immer nachgibt, setzt eine Spirale in Gang, die sich auf unterschiedliche Weise negativ auswirken kann.
Zum einen lernen die Kids, das Spielzeug nicht mehr zu schätzen. Wenn sie in immer kürzeren Abständen ein neues Spielzeug haben können, so dauert es in der Regel nicht nage, bis das zuvor erworbene Spielzeug in der Ecke landet und keinerlei Aufmerksamkeit mehr bekommt. Apropos Aufmerksamkeit: Eltern sollten den Kauf von Spielsachen nicht vorschützen, um den Nachwuchs bei Zeitmangel adäquat zu beschäftigen. Natürlich ist diese Methode dem „Absetzen vor dem Fernseher“ allemal vorzuziehen, jedoch sind Spaß und Lerneffekt für das Kind umso größer, wenn die Eltern häufig mitspielen.
Übrigens: Haben Kinder eher weniger denn mehr Spielzeug, so lernen sie, ihre Kreativität neu zu entfalten. Denn sind sie gezwungen, sich mit den bereits vorhandenen Spielsachen immer wieder neue Spiel-Varianten auszudenken, ist Einfallsreichtum gefragt. Zudem leben auf diese Weise eventuell wieder klassische Gruppenspiele im Freien wie „Verstecken“ oder kleine Denkspiele wie „Ich packe meinen Koffer“ auf. Diese Spiele sorgen immer und überall für Spaß.
Und soll es doch mal wieder ein neues Spielgerät sein, so sollten Eltern auf das Material achten, aus dem es gefertigt ist. Billiger Kunststoff inklusive Weichmachern aus Fernost sind nicht nur für die Kindergesundheit, sondern auch für die Umwelt mehr als bedenklich. Das gute alte Holzspielzeug hingegen zerstreut solche Bedenken und erweist sich zudem als äußerst langlebig. Qualitativ hochwertige Stücke überlegen sogar Generationen.

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