Playmobil Ritter

In edler Rüstung ums Burgfräulein werben

Playmobil hatte im Jahre 1974 einen wahrlich fulminaten Einstieg als Spielwarenhersteller und gehört seitdem zu den umsatz- und ertragsreichsten Erzeugern von Spielwaren in Deutschland. Mittlerweile arbeiten über 2.500 Mitarbeiter in vier verschiedenen Werken bei Playmobil, und das beliebte Spielzeug, das jedem in der Bundesrepublik geläufig und meist noch aus der eigenen Kindheit bekannt sein dürfte, erzielt mittlerweile über 60% des Umsatzes aus dem Ausland. Auch wenn das Kerngeschäft noch immer bei den erfolgreichen Bauklötzen in verschiedenen Farben und mit verschiedenen Themengebieten liegt, so gibt es mittlerweile auch Sammelkarten, Videospiele und sogar Themenparks in Zirndorf – dem Hauptsitz des Unternehmens -, auf Malta, in Paris, in Athen und in Palm Beach.

Eines der Konzepte, das Playmobil so erfolgreich gemacht hat, sind die verschiedenen Themenserien, mit denen aus den bunten Bauklötzen immer neue Szenarien nachgestellt und -gebaut oder neu erfunden werden können. Mit diesen Serien wie beispielsweise der schon immer sehr beliebten Playmobil Ritter-Reihe, erweitert Playmobil auch seine Zielgruppe effektiv. Denn auch wenn die eigentliche Zielgruppe natürlich aus Kindern besteht, die mit den bunten Klötzen erste Schritte im Konstruieren und Erlernen der Motorik unternehmen, so ziehen die Themenserien auch mehr und mehr Sammler an. Je nach Beliebtheit des Themas, aber auch entsprechend aktueller Trends werden somit Themen neu aufgegriffen oder in abgewandelter Form wieder auf den Markt gebracht.

Die Serie Playmobil Ritter gehörte zu den ersten Themen, die von Playmobil als Set verkauft wurde und ist bis heute noch immer bei Kind und Kegel beliebt. 2009 wurde sogar eine neue Fantasy Ritterwelt herausgebracht, bei denen Playmobil Ritter Drachenreiter sind und mit LED-Lanzen kämpfen.

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